Die Infos

Das Buch „Von der Schönheit der Verwirrtheit“

In ihrem Buch „Von der Schönheit der Verwirrtheit“ gibt Beate Böser einen sehr einfühlsamen und verständlichen Einblick in die Welt von demenzkranken Menschen. Ihre Schilderungen stützen sich dabei auf eigene Erfahrung, insbesondere Beate Böser arbeitet seit Jahren mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen zusammen. Sie weiß, wie die Betroffenen „ticken“ und welche Probleme ihre Umwelt damit hat. Und sie versteht es, in klarer Sprache zu vermitteln, worauf es im Leben der von Demenz betroffenen Frauen und Männer ankommt. Das Buch „Von der Schönheit der Verwirrtheit“ kann direkt bei uns bestellt werden.

Das Biografieheft „Album des Lebens“

Beate Böser weiß, worauf es beim Umgang mit Demenzerkrankten ankommt. Aus ihrer jahrelangen Erfahrung heraus hat sie ein Biografieheft mit dem Namen „Album des Lebens“ entwickelt, das helfen soll – und zwar den Erkrankten selbst, den Angehörigen und den Pflegern.

Die persönliche Lebensgeschichte des Betroffenen ist für die Arbeit mit ihm von immenser Bedeutung. Außerdem lassen sich durch das Wissen um das „frühere Leben“ nicht selten aktuelle Verhaltensweisen erklärt. Denn nicht selten treten beispielsweise Vorlieben oder Abneigungen aus Kindheitstagen später wieder zu Tage.

Das Biografieheft „Essen und Trinken“

Schon mit dem Biografieheft „Album des Lebens“ hat Beate Böser in Fachkreisen große Aufmerksamkeit erfahren. Jetzt haben Sie und ihre ebenfalls in der Pflege tätige Tochter Anne-Kathrin Böser mit der „Essbiografie“ eine weitere Hilfe für Angehörige, Pflegende und Betreuer entwickelt.

„So wie sich das Verhalten der von Demenz betroffenen Menschen im Laufe der Erkrankung ändert, können sich auch die Essgewohnheiten wandeln. Da passiert es beispielsweise, dass jemand fast sein ganzes Leben lang gerne Tomaten gegessen hat, sie jetzt aber plötzlich ablehnt. Die Ursache liegt häufig in der Vergangenheit und kann mit Hilfe der ‚Essbiografie’ schnell herausgefunden werden“, erklärt die Demenz-Expertin von der Müritz.

Gerade bei Demenzerkrankten sei es ungemein wichtig, Vorlieben und Abneigungen beim Essen und Trinken zu kennen. Auch, um einseitige Ernährung oder Mangelerscheinungen zu verhindern.

„Ich habe da ein sehr anschauliches Beispiel: Eine Bewohnerin war wirklich nur schwer zu bewegen, die nötige Menge zu trinken, egal was wir ihr auch angeboten haben. Durch die ‚Essbiografie’ fanden wir heraus, dass sie früher gerne ein Glas Sekt getrunken hat. Seitdem bekommt sie ihren Apfelsaft aus Sektgläsern und schafft sogar mehr, als sie muss.